Photoshop – Tiger im Dschungelkranz

Hurra, mein Tiger im Dschungelkranz ist fertig! Der coole Photoshop-Kurs von Johanna Fritz hat mir sehr viel gebracht. Ich habe gefühlte 20’000 Ebenen angelegt, mich mit den Schnittmasken rumgeplagt, die Benutzung von Astropad gelernt und viele viele Stunden gebraucht, bis ich meinen Tiger und vor allem die ganzen Schattierungen und kleinen Details angebracht hatte.

Aaaaaaber ich bin sehr zufrieden mit meinem Resultat und werde es vermutlich auf ein Leinwandbild drucken lassen und bei mir im Büro aufhängen!

Unten siehst Du noch ein paar Zwischenschritte, bevor ich zum obenstehenden Resultat gekommen bin.

Photoshop – Die Erleuchtung

Hurraaaa langsam hab ich‘s raus mit den Schnittmasken💪Und auch mit der Koordination zwischen Astropad, iPad Pro, Tastatur und Maus. Bin ganz stolz auf mich!

Den Tiger habe ich nun doch neu gemacht und mit Schattierungen rumexperimentiert. Und ich habe mit den Details bei den Blättern angefangen. Das macht sooooo riesig Spass und ich könnte stundenlang weitermachen 😂

Jedes Blatt ist auf einer eigenen Ebene und jedes Blatt-Detail ist auch auf einer eigenen Ebene, die als Schnittmaske definiert wurde. So kann man über die Ränder des jeweiligen Blattes drüberzeichnen aber es bleibt alles innerhalb des Blattes. So toll! Bis jetzt habe ich 117 Ebenen plus je 1-3 Schnittmasken-Ebenen pro Ebene. Photoshop ist dadurch unschlagbar.

Photoshop – Erste Gehversuche

Als ich vor 5 Jahren im Desktop Publisher Lehrgang mit Photoshop (PS) zu arbeiten begonnen hatte, benutzten wir dort PS nur zum Bearbeiten von Fotos. Dass man damit zeichnen und malen kann, das hatte ich zwar schonmal gehört, aber konnte mir das nicht richtig vorstellen. Mein «Malprogramm» war ab dann Adobe Illustrator, mit dem man Vektorgrafiken erstellen kann. 

Nun, ein paar Jahre später wollte ich es nun doch wissen. Vektorgrafiken sind cool, man kann sie fast unendlich vergrössern, ohne dabei einen Qualitätsverlust zu erleiden. Bei Bildern, die man in Photoshop gezeichnet hat, geht das nicht so ganz einfach. Photoshop ist pixelbasiert und wenn man Bilder vergrössert, sehen diese dann eben «verpixelt» aus.

Vor einem halben Jahr habe ich mir dann ein iPad Pro und den Apple Pencil zugelegt. Ich habe begonnen, mit verschiedenen Apps, wie Photoshop Sketch, Photoshop Draw, Graphic, usw. zu zeichnen. Diese Programme sind zwar alle toll aber wenn man professionelle Bilder erstellen möchte, kommt man an seine Grenzen, weil man zum Beispiel nur eine begrenzte Anzahl Ebenen erstellen kann. Um professionel zu zeichnen kommt man am Ende einfach irgendwie doch wieder auf Adobe Photoshop zurück.

Nun habe ich zwar ein Tablet und auf dem Mac habe ich auch Photoshop. Aaaaber Photoshop gibt es nicht als App. Hm. Was tun? Nach einigen Recherchen im Netz bin ich auf Astropad gestossen. Astropad ist eine App, die z.B. Photoshop vom Mac auf dein Tablet spiegelt. Und das via Wireless-Verbindung oder per Kabel.

Also habe ich mir diese App zugelegt und lerne nun Schritt für Schritt mit dem Photoshop-Kurs von Johanna Fritz, wie man denn nun damit professionell zeichnet.

Was sind Mockups und was macht man damit?

Mockups sind Dateien, zum Beispiel Photoshop-Dateien, in die man seine eigenen Werke einbetten kann. Ich bin auf eine Seite mit vielen Gratis-Mockups gestossen und bin den Designern so dankbar, dass sie diese Vorlagen zur Verfügung stellen. Das ist mega toll!

Wenn ein Kunde zum Beispiel ein Bild bei mir bestellt hat, kann ich ihm die Datei zwar als jpg oder png senden, er kann sich das fertige Produkt aber nicht richtig vorstellen. Dafür gibt es diese Mockups.

Wie das aussehen kann, sehen Sie hier:

Ich find das sehr toll und möchte Ihnen den Link dazu nicht vorenthalten: https://www.mockupworld.co

Wie man damit arbeitet, erklärt Miriam auf ihrem Blog super verständlich: https://i-adobe.com/2017/02/25/the-mock-up-world/

Viel Spass mit diesem Tool!

Wie macht man ein bewegtes Bild?

GIF-Dateien kann man in Photoshop erstellen. Zuvor muss man aber über eine gewissen Anzahl Einzelbilder verfügen. Trickfilme werden auch so erstellt. Früher wurden alle Bilder sogar noch von Hand gezeichnet. Auch heute muss man zuerst eine Bildvorlage zeichnen und aus dieser dann die einzelnen Bilder erstellen.

In diesem Beispiel habe ich erst 14 Einzelbilder in Adobe Illustrator gezeichnet. Diese speichere ich als PNG-Dateien ab mit transparentem Hintergrund.

Nachdem ich in Adobe Photoshop eine neue leere Datei in der gewünschten Grösse geöffnet habe und die Zeitleiste unten eingeblendet habe (Fenster – Zeitleiste), importiere ich diese 14 PNG-Bilder in Adobe Photoshop (alle Bilder markieren, in Photoshop ziehen und 14 Mal Enter drücken). Jedes Bild wird auf eine eigene Spur und Ebene gelegt. Dann schiebe ich jede einzelne Spur versetzt, wie eine Treppe und ziehe sie in die jeweilige Länge/Dauer pro Spur/Einzelbild. Dazwischen und am Ende habe ich je eine leere Spur eingefügt, damit der kleine Snowboarder aus dem Bild rausfährt.

Am Ende speichere es dann als GIF-Datei ab (Exportieren – Für Web speichern (Legacy) – Vorgabe GIF-128 Dithering – 256 Farben).

Ich habe mir diese Technik selber beigebracht, indem ich im Internet ein paar Tutorials angeschaut und viel gelesen und noch mehr ausprobiert habe. Man findet diese Anleitungen schnell selber, auch in Deutscher Sprache.