Save our Planet – Wespen

Wusstest Du, dass Wespen sehr nützliche Helfer sind und sogar unter Naturschutz stehen? Sie bekämpfen auf natürliche Weise unliebsame Schädlinge, wie Fliegen, Mücken, Spinnen, Raupen, Blattläuse usw. Auch die Larven all dieser Insekten sind für Wespen eine gute Nahrungsquelle. Wespen sind damit effektive Schädlingsbekämpfer im Garten und bestäuben sogar einige Blütenpflanzen.

Die meisten Wespenarten leben solitär, das heisst, das Weibchen kümmert sich ganz alleine um ihre Brut. Diese friedlichen Wespen bemerken wir meistens gar nicht, da sie nicht in Scharen auftreten.

Dann gibt es die staatenbildenden Wespenarten, die sich um eine Königin herum organisieren, wie die Bienen oder Ameisen. In der Schweiz gibt es 9 verschiedene staatenbildende Wespenarten:

  • Deutsche Wespe
  • Gemeine Wespe
  • Mittlere Wespe
  • Sächsische Wespe
  • Waldwespe
  • Rote Wespe
  • Norwegische Wespe
  • Gallische Feldwespe
  • Hornisse

Anders als Bienen sind Wespen keine Vegetarier. Vor allem ihr Nachwuchs benötigt tierisches Eiweiss. Die kleinen Larven werden daher mit zerkauten Insekten und Raupen gefüttert. Nur die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe sucht das Futter für die Kleinen auch von anderen Quellen. Gibt es gerade keine Insekten, bedienen sie sich gerne an Schinken, Grillfleisch, Süssgetränken, Konfitüre, Kuchen, Glace, Wein und Bier. Wespen haben einen sehr ausgeprägten Geruchsinn. 

Wusstest Du, dass die Gelb-Schwarz gestreiften Tierchen eigentlich überhaupt nicht aggressiv oder stechfreudig sind? Sie suchen keinen Ärger mit den Menschen, sondern wollen einfach nur die vielen kleinen hungrigen Mäulchen, die im Bau auf sie warten, mit Nahrung versorgen, um damit ihr eigenes Überleben zu sichern. 

Wespen sind neugierig, sehen aber nicht besonders gut. Darum fliegen sie manchmal nahe ans Gesicht heran. Wenn man ruhig bleibt, verschwinden sie von selbst wieder. Durch wildes Herumgefuchtel können sie aber gereizt oder gequetscht werden und fühlen sich dann angegriffen. Dann wehren sie sich natürlich und stechen manchmal auch zu. 

Wespen stehen wie auch Bienen, Hummeln und Hornissen unter Naturschutz. Die Mittlere Wespe steht sogar bereits auf der «Roten Liste der bedrohten Arten».

 

Quellen: blog.doitgarden.ch, helles-koepchen.de, faz.net