Leopold der Dritte

Leopold der Dritte – kurz Leo genannt – ist der kleine freche Protagonist in meiner neuen Kurzgeschichte. Da ich Katzen total gerne mag, selber aber keine haben kann, weil ich Allergikerin bin, zeichne ich sie sehr gerne. Als Kind hatte ich selber einen Kater, Jonny hiess er, und Pythagora, eine ganz liebe Ratte. Ich habe darum noch einige Geschichten und Abenteuer auf Lager, die man mit so einem bzw. zwei pelzigen Mitbewohnern erleben kann.

Leopold der Dritte – kurz Leo genannt – lebt in einem kleine Dorf in der schönen Schweiz. Wenn er nicht gerade in seiner roten Kuschelkiste schläft, liebt er es, mit der kleinen Maus, Susi, zu spielen.

Die beiden sind zusammen aufgewachsen und lieben und necken sich tagein tagaus. 

Leo, der Kater, und Susi, die Maus, leben in einer gemütlichen Wohnung am Rande der Stadt. Wenn Leo‘s Chefin gerade nicht im Zimmer ist, dann macht er gerne seine Yogaübungen an dem extra für ihn aufgestellten „Gerät“, dem roten Sessel.

So sieht er es jedenfalls. Leo‘s Chefin mag das überhaupt nicht gerne, wenn Leo das macht. Er hat keine Ahnung, warum.

Leo, der Kater, ist ein kleines Schlitzohr.Wenn seine Chefin gerade nicht hinsieht oder abgelenkt ist, hüpft er auf den Küchentisch und stibitzt, was er gerade erwischen kann. 

Ob Nahrungsmittel oder Getränke, nichts ist sicher vor Leo. Es gibt kein Hindernis, welches er nicht überwinden kann. Er ist ein Allesfresser. 

Hier versucht er gerade seine Zunge in den Aperol Spritz vom letzten Abend zu tunken. Susi, die Maus, findet das spannend.

Leo spielt für sein Leben gerne. Natürlich nur, wenn er nicht gerade gemütlich in seiner Kuschelkiste liegt. Am liebsten tobt er mit seiner Freundin Susi durch die ganze Wohnung. 

Im Schlafzimmer halten sich die beiden besonders gerne auf. Das Bett eignet sich nämlich nicht nur zum schlafen, man kann dort super schön Fangen spielen.  Das Gute daran ist, dass man sich einfach hinlegen kann, wenn man vom Spielen müde geworden ist. Sehr praktisch.

Nach einem ausgiebigen Frühstück, muss sich Kater Leo erst einmal hinlegen und ausruhen. Nicht einmal die freche Fliege schafft es, Leo zum aufstehen zu bewegen. Nur eine Pfote kann er bewegen, so voll ist sein Bäuchlein. 

Im Sommer, wenn es so richtig, richtig heiss ist, leckt Leo ganz gerne an einer Wassermelone. Normalerweise mögen Katzen keine Wassermelonen, aber Leo ist da eben speziell. Er schlabbert ja auch den Rest vom Aperol Spritz aus, wie man weiter oben sieht.

Bald ist Halloween und in einigen Häusern werden von den Menschen Kürbisse geschnitzt, die dann draussen vor die Türe gestellt werden. Leo der freche Kater, findet das total interessant und fragt sich, warum die Menschen das tun.

Dieser Brauch entstammt einer Irischen Sage über Jack O, einen Bösewicht, der den Teufel überlistete. Da Jack O wegen dieser List nach seinem Tod nun weder in den Himmel noch in die Hölle durfte, schenke der Teufel ihm aus Erbarmen eine Rübe und  eine glühende Kohle, damit er den Weg durch das Dunkel finden konnte. 

Der Ursprung war also eine beleuchtete Rübe und kein Kürbis. In der Schweiz gibt es den Brauch des «Räbeliechtli-Umzugs». Das «Räbeliechtli» zu deutsch Räbenlicht, also Rübenlicht kommt diesem Brauch da schon näher.

In den USA gab es aber mehr Kürbisse als Rüben und darum wurden der Brauch eben leicht abgeändert. Dieser Kürbis war seither als «Jack O’Lantern» bekannt.

Aha, Leo ist nun informiert, warum die Menschen im Herbst plötzlich anfangen Kürbisse zu schnitzen. Je mehr Leo darüber hört, desto toller findet er das.

Er fragt seine Freundin Susi, die Maus, ob sie mit ihm zusammen am 31. Oktober auf Süssigkeitensuche geht. Na logisch, meint Susi. Vielleicht gibt es ja auch ab und zu mal ein Stück Käse.

Die beiden verkleiden sich und ziehen los. Ob sie wohl erfolgreich sind?

Wusstest du, dass der 31. Oktober nicht nur als Halloween sondern auch als Hexenneujahr bezeichnet wird?

Die Kelten glaubten, dass sich nachts vom 31. Oktober auf den 1. November das Tor zur Anderswelt öffnet. Sie fürchteten sich vor Wesen aus der Unterwelt und verkleideten sich, um böse Geister abzuschrecken.

An diesem Ahnenfest, das „Samhain“ genannt wird, wurde der Toten gedacht, Altes losgelassen und ein neues Jahr eingeläutet. 

Fortsetzung folgt…